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Nicht jede Trockenbauplatte eignet sich als Untergrund für Fliesen. Entscheidend sind die Stabilität der Platte, die Konstruktion des Untergrundes und die Feuchtigkeitsbelastung im jeweiligen Bereich.

Gipsfaserplatten, beispielsweise von Fermacell, sind besonders druckfest und stabil. Je nach Systemaufbau können sie an Wänden und auf Böden als Untergrund für Fliesen eingesetzt werden.

Imprägnierte Feuchtraum-Gipskartonplatten eignen sich für Bäder, Küchen und andere Räume mit erhöhter Luftfeuchtigkeit. In Bereichen mit direkter Wasserbelastung ist zusätzlich eine fachgerechte Verbundabdichtung erforderlich.

Zementfaserplatten sind besonders feuchtigkeits- und wasserbeständig. Sie werden daher häufig in stärker beanspruchten Nassbereichen wie Duschen eingesetzt.

Für geflieste Wände ist in der Regel eine Plattenstärke von mindestens 12,5 Millimetern zu empfehlen. Bei Bodenkonstruktionen können 18 Millimeter oder ein entsprechend verstärkter Aufbau erforderlich sein. Maßgeblich sind immer das verwendete Plattensystem, die Unterkonstruktion und die Vorgaben des Herstellers.

Welche Trockenbauplatten eignen sich als Untergrund für Fliesen?

Als Untergrund für Fliesen eignen sich stabile Gipsfaserplatten, imprägnierte Feuchtraum-Gipskartonplatten und wasserbeständige Zementfaserplatten. Welche Platte verwendet werden sollte, hängt vom Einsatzbereich, der Feuchtigkeitsbelastung und dem geplanten Wand- oder Bodenaufbau ab.

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