Welcher Dübel nach dem Fliesenbohren verwendet werden sollte, hängt vor allem vom Untergrund hinter der Fliese und von der späteren Belastung ab.
Bei einer Massivwand aus Beton oder Ziegel eignen sich je nach Belastung Universal-, Spreiz- oder Schwerlastdübel. Sie verankern sich im tragfähigen Mauerwerk und können auch größere Lasten aufnehmen.
Bei einer Leichtbau- oder Trockenbauwand werden in der Regel geeignete Hohlraumdübel verwendet. Diese spreizen oder verankern sich hinter der Platte. Für geflieste Gipskarton- oder Gipsfaserplatten muss ausdrücklich geprüft werden, ob der gewählte Dübel für diesen Aufbau zugelassen ist.
Für Porenbeton und andere weiche Untergründe sind spezielle Porenbetondübel zu empfehlen. Ihre Form sorgt für eine größere Verankerungsfläche im weichen Baustoff.
Der Dübel muss lang genug sein, um Fliese und Kleberschicht vollständig zu überbrücken und ausreichend tief im tragenden Untergrund zu sitzen. Gleichzeitig müssen Durchmesser und Länge zur vorgesehenen Schraube, zum Wandaufbau und zum Gewicht des montierten Gegenstands passen.
Bei schweren Sanitärobjekten, Hängeschränken oder anderen stark belasteten Befestigungen sollte die Auswahl und Montage von einem Fachbetrieb übernommen werden.
Welcher Dübel ist nach dem Fliesenbohren der richtige?
Der richtige Dübel richtet sich nicht nach der Fliese, sondern nach dem tragenden Untergrund dahinter. Für Massiv-, Hohlraum-, Gipskarton- und Porenbetonwände werden unterschiedliche Befestigungen benötigt. Auch Gewicht und Belastung des montierten Gegenstands sind entscheidend.

