Eine bodengleiche Dusche erfordert mehrere präzise aufeinander abgestimmte Arbeitsschritte. Zunächst werden der vorhandene Bodenaufbau, die verfügbare Aufbauhöhe und die Lage der Abwasserleitung geprüft.
Anschließend werden Duschrinne oder Bodenablauf eingebaut und das notwendige Gefälle hergestellt. Das Wasser muss zuverlässig zum Ablauf geführt werden, ohne dass sich Pfützen bilden.
Danach werden Duschfläche, Wandanschlüsse, Ecken und Durchdringungen fachgerecht abgedichtet. Erst nach vollständiger Trocknung beziehungsweise Aushärtung der Abdichtung können die Fliesen verlegt und verfugt werden.
Der tatsächliche Aufwand hängt stark von den baulichen Voraussetzungen ab. In einem Neubau kann die Dusche von Anfang an eingeplant werden. Im Altbau müssen möglicherweise Estrich entfernt, Leitungen angepasst oder besondere Lösungen für eine geringe Aufbauhöhe eingesetzt werden.
Aufgrund der hohen Anforderungen an Entwässerung, Gefälle und Abdichtung sollte der Einbau von entsprechend erfahrenen Fachbetrieben geplant und ausgeführt werden.
Wie aufwendig ist der Einbau einer bodengleichen Dusche?
Der Einbau einer bodengleichen Dusche ist vergleichsweise aufwendig. Untergrund, Aufbauhöhe, Entwässerung, Gefälle, Abdichtung und Fliesen müssen genau aufeinander abgestimmt werden. Besonders im Altbau können zusätzliche Arbeiten am Bodenaufbau oder an Leitungen erforderlich sein.

